Der Stand der Dinge

Stilistische Aspekte, Sicherheitsvorschriften, Verschleiß oder Fragen der Wirtschaftlichkeit können den Wunsch nach einer Aufzugsmodernisierung laut werden lassen. OSMA-Aufzüge modernisiert Ihre Bestandsanlage nach dem Stand der Technik – und des guten Geschmacks.

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Grundlagen

Eine Vielzahl gesetzlicher Regelungen, Vorschriften und Normen nimmt in Deutschland und Europa die Betreiber von Aufzugsanlagen in die Pflicht, für die Sicherheit ihrer Aufzüge zu sorgen. Neben den verschiedenen persönlichen Motiven für eine Aufzugsmodernisierung treiben vor allem neue oder angepasste Vorschriften und rechtliche Rahmenbedingungen die Modernisierung von Aufzügen voran.

Maßgeblich für den technischen Status quo von Aufzügen ist die Betriebssicherheitsverordnung, zuletzt novelliert im Juni 2015. Nach einer Übergangsfrist müssen etwa Bestandsanlagen über ein Notrufsystem verfügen, wie es bei neu installierten Aufzügen längst Standard ist. Die nächste Verschärfung steht bereits bevor. Mit den neuen europäischen Aufzugsnormen EN 81-20 und EN 81-50 steigen ab September 2017 die Anforderungen für neu installierte Aufzüge.

Während die EN 81-50 definiert, wie Komponenten von Aufzügen und Aufzugsanlagen getestet werden sollen, gibt die EN 81-20 verbindliche Vorgaben unter anderem für die Aufzugskonstruktion und die technischen Merkmale von Aufzügen. Der Norm entsprechend gehören künftig ein engmaschigerer Lichtvorhang im Türbereich, festere Kabinenwände und transparente Schachtwände aus robustem Verbundsicherheitsglas zu den neuen Aufzugstandards.

Selbstverständlich behalten wir bei OSMA die rechtlichen Rahmenbedingungen für Sie im Blick und nehmen bereits in unseren aktuellen Aufzügen viele kommende Standards vorweg. Ihnen als Betreiber von OSMA-Aufzügen geben wir damit auf lange Sicht Kosten- und Planungssicherheit.

Wenn Sie Zweifel haben, ob Ihre aktuelle Aufzugsanlage den derzeitigen Anforderungen entspricht, wenden Sie sich gerne an Ihren lokalen OSMA-Ansprechpartner. Alle Kontaktdaten finden Sie hier.


Kabine

Reden wir über die Modernisierung von Aufzugskabinen, dann reden wir meist über das Design: moderne, pflegeleichte Materialien, zeitgemäße Farben, eine ansprechende Haptik der Bedienelemente und angenehmes Licht. Eine Kabinenmodernisierung kann aber auch einfach die Gebrauchsspuren nach Jahren der Benutzung beseitigen.

Neben dem eigenen Komfort- und Wohlfühlfaktor spielen nach unserer Meinung etliche weitere, durchaus rationale Gründe für eine Kabinen-Modernisierung in gewissen Abständen.

  • Im Rahmen einer Kabinen-Überholung beseitigen unsere OSMA-Techniker technische und funktionale Mängel.
  • Kunden, Mieter oder/und Mitarbeiter fühlen sich mit einem ansprechenden Aufzug im Haus wohler und zufriedener. Wohnungsgesellschaften bzw. -genossenschaften sollten diesen Faktor mit Blick auf die Mietertreue berücksichtigen. 
  • Vandalismus trifft seltener modern ausgestattete Kabinen als Aufzüge, die in die Jahre gekommen sind.
  • Sollte Vandalismus dennoch häufiger vorkommen, können verschiedene Materialien die Schäden minimieren, etwa kratzfeste Edelstahltableaus, brand- und schlagsichere Ruftaster oder Spiegel. Letztere dienen der psychologischen Abschreckung, zumal sich niemand gerne selbst bei einer Straftat betrachtet.
  • Barrierefreiheit wird in einer älter werdenden Gesellschaft zunehmend relevant. Ein Klappsitz, ein Handlauf, eine optimale Kabinenausleuchtung oder als Pulttableau am Handlauf positionierte Ruftaster helfen insbesondere bewegungseingeschränkten Aufzugsnutzern.
  • Die Display- und die Informationstechnologie gestatten inzwischen ausgeklügelte Informationslösungen. Mitarbeiter-, Mieter- oder Kundenkommunikation können als ergänzender Kanal auch im OSMA-Aufzug stattfinden.

Gern entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen die für Sie sinnvolle und richtige Modernisierungsstrategie. Sprechen Sie uns gerne unverbindlich an! Ihre zuständige Niederlassung finden Sie hier.


Antrieb

Innerhalb 20 ganz normaler Betriebsjahre legen Aufzugsanlagen im Regelfall rund zwei Millionen Fahrten zurück. Professionelle Pflege und kontinuierliche Instandhaltung können die Lebenserwartung eines Aufzugsantriebs zwar auch darüber hinaus verlängern. Dennoch zeigen verschiedene Bauteile je nach Nutzungsfrequenz früher oder später Anzeichen von ganz natürlichem Verschleiß. Nach Jahren intensiver Nutzung kann insbesondere ein Austausch des Aufzugsantriebs, der bei jeder Aufzugsfahrt beansprucht wird, sinnvoll und ratsam sein.

In den letzten Jahren haben wir bei OSMA unsere Aufzugsantriebe sukzessive technisch weiterentwickelt, so dass wir für sämtliche ältere Aufzugsantriebe heute technisch reifere, fortschrittliche und regelkonforme Austauschlösungen anbieten. Zu den technischen Neuerungen gehören etwa Spezial-Aufzugsmotoren für den ungeregelten und geregelten Fahrbetrieb, effiziente Schneckenradgetriebe, Treibscheiben aus eigener Herstellung, ein zwei-Kreis Bremssystem mit asbestfreien Bremsbelägen, eine überhitzungsgeschützte Motorwicklung oder langlebige Drall-reduzierte und vorgereckte Tragseile.

Aufzugbetreiber sollten bei ihrer Entscheidung für oder gegen einen neuen Antrieb die Sicherheitsaspekte, die generelle Verfügbarkeit des Aufzugs, aber auch energetische Erwägungen und weitere Vorzüge der neuen Antriebsgeneration berücksichtigen.

Neue OSMA-Aufzugsantriebe …

  • sind kompakter. Eine Modernisierung ist daher keine Platzfrage
  • sind im Vergleich meist leiser und sparsamer
  • entsprechen „ab Werk“ den geltenden und absehbaren Vorschriften und Standards
  • stellen die Verfügbarkeit zuverlässiger sicher und reduzieren Haftungsrisiken
  • tragen an Treibscheibe und Ablenkrollen einen Eingreifschutz
  • schützen die Aufzugskabine vor unkontrollierten (Aufwärts-)Bewegungen
  • steuern die Kabine präziser an jede Haltestelle

Gerne modernisieren wir Ihren Aufzugantrieb. Dazu gehören auch die Erneuerung der Tragseile, die Demontage und Entsorgung des alten Antriebs sowie die Lieferung und Montage des neuen OSMA-Antriebs. Ihren Ansprechpartner zur Antriebsmodernisierung finden Sie hier.


Steuerung

Theoretisch kann auch eine ältere Steuerung einen neuen Aufzug manövrieren, doch hinterlässt jahrelanger Betrieb auch an der Steuerung seine Spuren. Elektrische Kontakte in Relais können abnutzen, Isolierungen der Schachtverdrahtungen altern und porös werden. Es drohen Betriebsstörungen, ausgelöst von elektrischen Fehlern und Kurzschlüssen. Doch auch der wachsende Funktionsumfang moderner Steuerungssysteme, Individualisierungsmöglichkeiten und der Anspruch an zeitgemäßen Komfort rücken den Steuerungsaustausch oder das punktuelle Upgrade der Aufzugsteuerung in den Fokus von Aufzugbetreibern.

Typische Anzeichen überholungsbedürftiger Steuerungen sind deutlich vernehmbare Beschleunigungs- und Bremsvorgänge und erhebliche Bündigkeitstoleranzen von bis zu mehreren Zentimetern am Übergang zur Haltestelle. Neue, mit Frequenzumrichtern ausgestattete OSMA-Steuerungen beschleunigen den Fahrkorb hingegen allmählich, wechseln sanft auf Normalgeschwindigkeit und verzögern dezent, bevor die Fahrt bündig und stufenfrei an der Haltestelle endet.

Eine OSMA-Aufzugsteuerung der jüngsten Generation umfasst neben der komfortablen Fahrtensteuerung eine effizientere und damit energiesparendere Rufabarbeitung, eine intelligente Türsteuerung, eine bedarfsgerechte Beleuchtungssteuerung und langlebigere elektronische Komponenten. Im Rahmen einer Steuerungsoptimierung ersetzen und erweitern wir die eigentliche Steuerung, erneuern das Starkstromteil, montieren einen neuen Schaltschrank, erneuern Kabinen- und Ruftableaus sowie die gesamte Schachtinstallation und implementieren das erforderliche Telefonnotrufsystem sowie ein digitales Schachtwegemesssystem zur Vermeidung von Stufenbildung am Übergang von der Kabine zur Etage.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl der geeigneten Steuerungsfunktionen und Modernisierungsoptionen für Ihre Aufzugsanlage. Die für Sie zuständige Niederlassung finden Sie hier.


Türen

Steht ein älterer Aufzug still, liegt es meistens an seinen Türen. Sie sind täglich erheblichen Belastungen ausgesetzt, werden häufig blockiert und verschleißen schneller als die nicht beweglichen Bauteile eines Aufzugs. Nicht zuletzt erschweren Türarten wie Drehflügeltüren, die im Aufzugskontext überholt sind, älteren Personen oder Menschen mit Behinderungen die Nutzung eines Aufzugs. Ältere Aufzugstüren verursachen zudem beim Öffnen und Schließen häufig störende Türgeräusche.

Betreiber von älteren Aufzugsanlagen sollten daher im Sinne einer hohen Verfügbarkeit und eines gesteigerten Komforts veraltete Aufzugstüren und Schachttüren durch zeitgemäße Lösungen ersetzen. Kabinen- und Schachttüren der neuen Generation haben gegenüber Türen älterer Aufzüge mehrere Vorzüge.

  • geräuscharmes Öffnen und Schließen
  • geringe Störanfälligkeit
  • individuell einstellbare Türöffnungszeiten
  • behindertengerechte Bauart
  • moderne Optik und zeitgemäße Funktionalität 
  • schnelle, sichere Ersatzteilversorgung durch OSMA-eigene Fertigung

Neben einem erhöhten Komfort spielt zwischen den Türen natürlich auch die Sicherheit der Aufzugsnutzer eine wesentliche Rolle, die an dieser Stelle Lichtschranken und Lichtgitter gewährleisten. Die Technologie verhindert, dass die Aufzugstüren schließen, solange Personen auf oder in der Nähe der Türschwelle sind. Natürlich können OSMA-Aufzugstüren mit Lichtgittern und Lichtschranken nachgerüstet werden.

Im Rahmen einer Türmodernisierung können wir – im Ganzen oder modular – die Schacht- und Kabinentüren nebst den Türantrieben und der Türsteuerung sowie die Ruftaster erneuern und austauschen. Gerne stellt Ihnen Ihr OSMA-Ansprechpartner unsere aufgezeigten und weiterführenden Technologie- und Designoptionen im Türbereich vor.


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